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Die richtige Rahmengröße ist einer der wichtigsten Faktoren für Komfort, Effizienz und Fahrspaß auf dem Fahrrad oder E-Bike. Wer hier danebenliegt, riskiert nicht nur Rückenschmerzen oder eingeschlafene Hände – auch die Kraftübertragung leidet spürbar. Die gute Nachricht: Man kann die optimale Größe relativ einfach selbst bestimmen. Der Schlüssel dazu ist die Schrittlänge.
Von Fabian Huber 2 Temps de lecture en minutes
In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie man die Schrittlänge korrekt misst und daraus die perfekte Rahmengröße ableitet.
Viele orientieren sich beim Fahrradkauf nur an der Körpergröße. Das ist jedoch zu ungenau, denn zwei Personen mit gleicher Größe können völlig unterschiedliche Beinlängen haben.
Die Schrittlänge ist deshalb entscheidend, weil sie:
die Sitzhöhe bestimmt
Einfluss auf die Rahmenhöhe hat
die Tritt-Effizienz beeinflusst
Fehlhaltungen und Beschwerden vorbeugt
Kurz gesagt: Wer seine Schrittlänge kennt, fährt besser.
Man braucht dafür nur wenige Dinge:
ein Buch oder eine Wasserwaage
einen Zollstock oder ein Maßband
eine Wand
Barfuß an die Wand stellen
Der Rücken ist gerade, die Füße stehen etwa schulterbreit auseinander.
Buch zwischen die Beine klemmen
Das Buch wird so weit nach oben geschoben, bis es den Sattel simuliert. Dabei ruhig etwas Druck ausüben.
Position halten
Wichtig: Das Buch sollte waagerecht sein – am besten mit einer Wasserwaage prüfen.
Höhe messen
Jetzt misst man den Abstand vom Boden bis zur Oberkante des Buchs.
👉 Das Ergebnis ist die Schrittlänge in Zentimetern.
Tipp: Für ein möglichst genaues Ergebnis misst man am besten 2–3 Mal und bildet den Durchschnitt.
Je nach Fahrradtyp gibt es unterschiedliche Faustformeln:
Rahmengröße (cm) = Schrittlänge × 0,665
Rahmengröße (cm) = Schrittlänge × 0,226
(oder in Zoll: × 0,57)
Rahmengröße (cm) = Schrittlänge × 0,66
Angenommen, die Schrittlänge beträgt 80 cm:
Rennrad: 80 × 0,665 = 53,2 cm
Trekking/E-Bike: 80 × 0,66 = 52,8 cm
Mountainbike: 80 × 0,226 = 18 Zoll
👉 In der Praxis würde man also zu einem Rahmen von etwa 52–54 cm greifen.
Die optimale Rahmengröße hängt nicht nur von der Schrittlänge ab, sondern auch vom Einsatzzweck:
Rennrad: eher sportlich, etwas größerer Rahmen möglich
Mountainbike: kompakter für mehr Kontrolle im Gelände
E-Bike: komfortorientiert, oft etwas kürzere Geometrie
Gerade bei E-Bikes ist zudem die Rahmenform (Tiefeinsteiger vs. Diamantrahmen) ein wichtiger Faktor.
Auch wenn es einfach klingt, passieren hier oft kleine Fehler:
❌ Schuhe anlassen
❌ Buch nicht fest genug hochziehen
❌ schief stehen
❌ alleine messen (ungenauer)
Diese Ungenauigkeiten können schnell mehrere Zentimeter Unterschied ausmachen – und das merkt man beim Fahren.
Die Schrittlänge hilft nicht nur bei der Rahmenwahl, sondern auch bei der optimalen Sitzhöhe:
Faustregel: Sitzhöhe = Schrittlänge × 0,885
Damit erreicht man eine nahezu optimale Beinwinkelstellung beim Pedalieren.
Selbst mit perfekter Berechnung gilt: 👉 Die Rahmengröße ist nur ein Richtwert.
Denn moderne Fahrräder – insbesondere E-Bikes – unterscheiden sich stark in:
Geometrie
Reach und Stack
Sitzposition
Die Schrittlänge zu messen dauert keine fünf Minuten – kann aber den Unterschied zwischen einem unbequemen und einem perfekt passenden Bike ausmachen.
Wer sich diese Zeit nimmt, profitiert von:
mehr Komfort
besserer Kraftübertragung
weniger Beschwerden
mehr Fahrspaß
👉 Deshalb gilt: Nicht schätzen – messen.