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Entfernungspauschale 2026: So holt man das Maximum aus dem Arbeitsweg heraus

Die Entfernungspauschale – oft auch als Pendlerpauschale bezeichnet – gehört zu den wichtigsten steuerlichen Vorteilen für Arbeitnehmer in Deutschland. Wer regelmäßig zur Arbeit pendelt, kann mit ihr jedes Jahr bares Geld sparen. Doch wie funktioniert die Pauschale genau? Wer profitiert davon?

Von Fabian Huber 3 minutes de lecture

Entfernungspauschale 2026
À propos de l'auteur Fabian Huber

Fabian ist Mitgründer von MYVELO und leidenschaftlicher Radsportler. Seine Erfahrung aus tausenden gefahrenen Kilometern und Wettkämpfen in der Rennrad-Bundesliga prägt bis heute seine Arbeit. Fabian beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Fahrtechnik, Trainingssteuerung, Materialkunde und Bike-Ergonomie. Sein Anspruch: Fahrräder und E-Bikes zu entwickeln, die im Alltag genauso überzeugen wie im sportlichen Einsatz. Die Inhalte von Fabian basieren auf eigener Praxiserfahrung, technischem Know-how und dem direkten Austausch mit Kunden von MYVELO. Jetzt mehr zu MYVELO erfahren

Publié: 4. avril 2026

Und wie lässt sich das Maximum herausholen – insbesondere für Pendler, die auf nachhaltige Mobilität wie (E-)Bike oder kombinierte Verkehrsmittel setzen?

In diesem Artikel erfährt man alles, was man zur Entfernungspauschale wissen muss.


Was ist die Entfernungspauschale?

Die Entfernungspauschale ist eine steuerliche Regelung, mit der Arbeitnehmer ihre Fahrtkosten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte geltend machen können – unabhängig davon, welches Verkehrsmittel genutzt wird.

Das bedeutet: Ob Auto, Bahn, Fahrrad oder E-Bike – entscheidend ist die Entfernung, nicht das Transportmittel.


Wie hoch ist die Entfernungspauschale?

Aktuell gilt (Stand 2026):

  • 0,30 € pro Kilometer für die ersten 20 Kilometer

  • 0,38 € pro Kilometer ab dem 21. Kilometer

Wichtig: Es zählt nur die einfache Strecke, nicht Hin- und Rückweg.

👉 Beispiel: Wer 25 km zur Arbeit pendelt, kann berechnen:

  • 20 km × 0,30 € = 6,00 €

  • 5 km × 0,38 € = 1,90 €

  • Gesamt pro Arbeitstag: 7,90 €

Multipliziert mit den Arbeitstagen im Jahr ergibt sich eine beachtliche Summe.


Wer kann die Entfernungspauschale nutzen?

Die Pauschale steht grundsätzlich allen offen, die:

  • Arbeitnehmer sind

  • regelmäßig zur Arbeit pendeln

  • eine erste Tätigkeitsstätte haben

Auch Auszubildende, Teilzeitkräfte oder Minijobber können profitieren.


Welche Verkehrsmittel sind erlaubt?

Ein großer Vorteil: Die Entfernungspauschale ist verkehrsmittelunabhängig.

Das heißt, man kann sie nutzen bei:

  • Auto oder Motorrad

  • Öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn)

  • Fahrrad oder E-Bike

  • Zu Fuß

  • Kombinationen (z. B. Bahn + Klapprad)

Gerade hier wird es für moderne Pendler spannend.


Entfernungspauschale und nachhaltige Mobilität

Immer mehr Menschen setzen auf intermodale Mobilität – also die Kombination verschiedener Verkehrsmittel. Besonders beliebt:

  • E-Bike + Bahn

  • Klapprad + ÖPNV

  • Fahrrad für die „letzte Meile“

Der große Vorteil: Auch wenn man kein Auto nutzt, erhält man die gleiche Pauschale.

👉 Das macht nachhaltige Alternativen finanziell besonders attraktiv.

Beispiel: E-Bike statt Auto

  • gleiche steuerliche Pauschale

  • deutlich geringere laufende Kosten

  • zusätzliche gesundheitliche Vorteile

So wird die Entfernungspauschale zum echten Hebel für umweltfreundliches Pendeln.


Besonderheiten bei öffentlichen Verkehrsmitteln

Wer mit Bus oder Bahn fährt, kann wählen:

  • entweder die Entfernungspauschale

  • oder die tatsächlichen Ticketkosten

👉 Es gilt das Günstigerprinzip: Man kann den höheren Betrag ansetzen.


Gibt es eine Obergrenze?

Ja, aber mit Einschränkungen:

  • Grundsätzlich liegt die Obergrenze bei 4.500 € pro Jahr

  • Keine Begrenzung, wenn man mit dem eigenen Auto fährt

Für Fahrrad- oder ÖPNV-Pendler kann die Grenze jedoch relevant sein.


Homeoffice und Entfernungspauschale

Für Tage im Homeoffice gilt die Entfernungspauschale nicht.

Stattdessen kann man die Homeoffice-Pauschale nutzen.

Wichtig:
Man darf nicht beides für denselben Tag ansetzen.


Tipps, um das Maximum herauszuholen

1. Arbeitstage korrekt erfassen

Je mehr tatsächliche Pendeltage man angibt, desto höher fällt die Erstattung aus.

2. Strecke optimal berechnen

Es zählt die kürzeste oder verkehrsgünstigste Strecke – nicht zwingend die schnellste.

3. Verkehrsmittel clever kombinieren

Intermodales Pendeln (z. B. E-Bike + Bahn) kann Kosten senken, ohne steuerliche Nachteile.

4. Werbungskostenpauschale überschreiten

Die Entfernungspauschale wirkt sich erst richtig aus, wenn man über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag hinauskommt.


Entfernungspauschale als Gamechanger für Pendler

Die Entfernungspauschale ist mehr als nur ein steuerliches Detail. Sie:

  • reduziert effektiv die Pendelkosten

  • macht nachhaltige Mobilität attraktiver

  • belohnt auch Fahrrad- und E-Bike-Nutzer

  • unterstützt flexible Pendelmodelle

Gerade im Kontext steigender Mobilitätskosten und wachsendem Umweltbewusstsein wird sie immer relevanter.


Fazit: Mehr rausholen aus dem Arbeitsweg

Wer regelmäßig pendelt, sollte die Entfernungspauschale unbedingt nutzen. Sie bietet die Chance, jährlich mehrere hundert bis tausend Euro zu sparen – unabhängig davon, wie man unterwegs ist.

Besonders spannend: In Kombination mit modernen Mobilitätslösungen wie dem E-Bike oder dem Klapprad wird der Arbeitsweg nicht nur günstiger, sondern auche nachhaltiger und gesünder.

👉 So wird aus dem täglichen Pendeln ein echter Mehrwert – finanziell und persönlich.

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CO₂-Mobilitätsrechner

Gib Deine tägliche Strecke ein und sieh, wie viel CO₂ Du mit verschiedenen Verkehrsmitteln verbrauchst.


1 km bis 200 km
Verkehrsmittel CO₂ pro Fahrt (kg) CO₂ pro Woche · 5 Tage (kg) CO₂ pro Jahr · 52 Wochen (kg)
Auto (Benzin)
Öffentliche Verkehrsmittel
E-Bike (Netzstrom)
E-Bike (Solarstrom)
Bio-Bike / Fahrrad

Richtwerte zur Orientierung. Tatsächliche CO₂-Emissionen hängen von Fahrweise, Fahrzeugtyp und Stromquelle ab.

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