Passer au contenu
Livraison et retours avantageux*
Atelier spécialisé près de chez vous
Livraison et retours avantageux*
Atelier spécialisé près de chez vous

Tour de France 2026: Alle Ergebnisse, Trikots und Wertungen im Überblick

Die Tour de France 2026 ist entschieden: Tadej Pogačar fährt zum fünften Mal in Gelb nach Paris und schließt zu den Rekordsiegern auf. Das Finale über den Montmartre entschied Mathieu van der Poel um eine halbe Radlänge – gegen seinen eigenen Sprinter.

Par Vincent Augustin 4 minutes de lecture

Tour de France 2026: Alle Ergebnisse, Trikots und Wertungen im Überblick
À propos de l'auteur Vincent Augustin

Vincent est cofondateur de MYVELO et cycliste expérimenté. Grâce à sa période active dans le cyclisme de compétition orienté vers la performance - incluant des participements en Bundesliga de cyclisme sur route - il apporte une solide expérience pratique dans le développement et l'évaluation de vélos et de vélos électriques. Vincent met un accent particulier sur la qualité, la sécurité et la durabilité des composants, ainsi que sur la question de ce qu'un vélo doit être capable d'accomplir dans une utilisation réelle. Ses articles combinent expérience personnelle, compréhension technique et l'ambition de fournir une orientation fiable pour les décisions d'achat. En savoir plus sur MYVELO

Publié: juillet 27, 2026  |  Mis à jour: juillet 27, 2026

Die 113. Tour de France ist am 26. Juli 2026 in Paris zu Ende gegangen - mit einem Gesamtsieger, der Radsportgeschichte geschrieben hat, und einem Finale, das spannender war als jede Schlussetappe der letzten Jahre. Tadej Pogačar gewann seine fünfte Tour und schloss damit zu den erfolgreichsten Fahrern aller Zeiten auf. Auf den Champs-Élysées gewann Mathieu van der Poel um eine halbe Radlänge - im Fotofinish gegen seinen eigenen Teamkollegen.

Hier findest Du alle Endstände: Gesamtwertung, die vier Trikots, die entscheidenden Momente und die deutsche Bilanz.

Das Finale in Paris: Fotofinish am Montmartre

Die Schlussetappe war nicht die traditionelle Sprinter-Parade. Der Kurs führte über sechs Runden auf den Champs-Élysées, dann drei Runden über den Butte Montmartre - die Anhöhe im Norden von Paris - und zurück zum Ziel auf der Prachtstraße. Die Etappe wurde kurzfristig um 43,8 Kilometer verkürzt: Ursprünglich sollte sie über 132,5 Kilometer in Thoiry starten, doch Sicherheitskräfte wurden wegen der Waldbrände ins Département Gironde verlegt.

Genau diese Anhöhe machte das Rennen. Die Kletterer versuchten, die reinen Sprinter am Montmartre abzuhängen – und es sah lange nach einem Erfolg aus. Auf den letzten Kilometern kamen die Sprintzüge aber noch einmal heran. Am Ende setzte sich Mathieu van der Poel durch und hielt eine halbe Radlänge vor Jasper Philipsen - seinem eigenen Teamkollegen. Dritter wurde Mads Pedersen.

Ein Klassikerspezialist, der auf einer Sprinteretappe den besten Sprinter seiner eigenen Mannschaft ausstechen kann: Das ist die Konstellation, über die in Paris am längsten geredet wurde.

Gesamtwertung: Die Top 10

Platz Fahrer Land Rückstand
1 Tadej Pogačar SLO 73:56:26 h
2 Remco Evenepoel BEL + 6:26
3 Isaac del Toro MEX + 9:42
4 Paul Seixas FRA + 11:56
5 Lenny Martinez FRA + 13:02
6 Mattias Skjelmose DEN + 14:59
7 Juan Ayuso ESP + 17:48
8 Richard Carapaz ECU + 20:00
9 Tom Pidcock GBR + 29:28
10 Jordan Jegat FRA + 33:21

Quelle: offizielle Endstände.

Pogačar: Der fünfte Gesamtsieg

Mit 6:26 Minuten Vorsprung war der Sieg deutlich, aber nicht erdrückend. Pogačar gewann unterwegs fünf Etappen – die Etappen 3, 6, 10, 14 und 19.3

Sportgeschichtlich ist der fünfte Toursieg die eigentliche Nachricht. Der 27-jährige Slowene steht damit gleichauf mit Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Induráin – niemand hat die Tour häufiger gewonnen.2 Dass er dieses Niveau in einem Alter erreicht, in dem viele Rundfahrer erst ihren Zenit ansteuern, macht die Marke zusätzlich bemerkenswert.

Wie viel physiologisches Potenzial hinter diesen Leistungen steckt, haben wir hier aufgeschlüsselt: Die VO₂max von Tadej Pogačar

Die vier Trikots

Trikot Wertung Gewinner 2026
Gelb Gesamtwertung Tadej Pogačar (SLO)
Grün Punktewertung Mads Pedersen (DEN)
Bergtrikot Bergwertung Richard Carapaz (ECU)
Weiß Nachwuchs (U26) Isaac del Toro (MEX)

 

Grün – Mads Pedersen: Der Däne ist der erste Landsmann, der die Punktewertung der Tour gewinnt. Er holte dazu auch einen Etappensieg auf der 4. Etappe und stand in Paris noch als Dritter auf dem Podium.

Bergtrikot – Richard Carapaz: Der Ecuadorianer gewann zwei Etappen (18 und 20) und hatte die Bergwertung schon vor der Schlussetappe sicher. Gleichzeitig fuhr er auf Platz 8 der Gesamtwertung – eine für einen Bergtrikot-Gewinner ungewöhnlich starke GC-Platzierung.

Weiß – Isaac del Toro: Der Mexikaner gewann die Nachwuchswertung und wurde parallel Dritter im Gesamtklassement. Das weiße Trikot ging damit an einen Fahrer, der auch im Kampf um Gelb eine Rolle spielte – ein deutliches Signal für die nächste Generation.

Wenn Du wissen willst, wofür die einzelnen Trikots historisch stehen und warum es sie überhaupt gibt: Die Symbole der Tour de France | Die rote Laterne

Mannschaftswertung

Die Mannschaftswertung entschied das Team von Pedersen, Skjelmose und Ayuso für sich – mit zwei Fahrern in den Top 7 der Gesamtwertung und dem grünen Trikot war das die konstanteste Mannschaftsleistung der drei Wochen.3

Der Wendepunkt: das Zeitfahren der 16. Etappe

Die Tour hatte einen klaren Bruchpunkt. Auf der 16. Etappe stand ein Einzelzeitfahren über 26,1 Kilometer von Evian-les-Bains nach Thonon-les-Bains am Genfer See an. Remco Evenepoel gewann es in 32:19 Minuten mit 28 Sekunden Vorsprung auf Pogačar – und festigte damit seinen zweiten Gesamtrang.

Für die deutschen Hoffnungen war derselbe Tag das Ende: Florian Lipowitz, vor der Etappe Fünfter im Gesamtklassement und nur 50 Sekunden von Platz 3 entfernt, stürzte in einer Rechtskurve mit hohem Tempo in die Absperrung und brach sich das Schlüsselbein. Er musste aufgeben.4

Ein Jahr zuvor hatte Lipowitz noch auf dem Podium gestanden.

Deutsche Bilanz: ernüchternd

Zwölf der 184 gestarteten Profis waren Deutsche. Die Zahlen am Ende:

  • Kein deutscher Etappensieg – das fünfte Jahr in Folge. Der letzte gelang Nils Politt am 8. Juli 2021.
  • Kein Deutscher in den Top 50 der Gesamtwertung. Lipowitz wäre die Ausnahme gewesen, sein Sturz beendete das.
  • Nils Politt war zum dritten Mal in Serie unverzichtbarer Helfer des Gesamtsiegers – er jubelte in Paris also, nur nicht für sich selbst.
  • Max Kanter war der beste deutsche Sprinter mit einem zweiten und mehreren vierten Plätzen, darunter auf den Champs-Élysées.
  • Phil Bauhaus ging bei seiner vierten Tour-Teilnahme erneut leer aus. Sein Fazit: „Es gibt einfach nicht mehr so viele deutsche Weltklasse-Fahrer. Die Spitze ist uns ein bisschen davongefahren."
  • Georg Zimmermann und Felix Engelhardt fuhren in Helferrollen.

Was vom Finale bleibt

Der Montmartre-Kurs hat sich als Format bewährt. Eine Schlussetappe, die nicht nur Ehrenrunde ist, sondern noch einmal sportlich entscheidet, erzeugt Spannung bis zur letzten Kurve – ohne die Gesamtwertung zu gefährden. Nach der Premiere im Vorjahr war 2026 der Beweis, dass die Anhöhe kein einmaliger Jubiläums-Gag war.

Für ambitionierte Rennradfahrer bleibt die Tour ohnehin vor allem eine Referenz: für Streckenprofile, Materialentwicklung und Trainingssteuerung. Wer den Klassiker unter den Tour-Anstiegen selbst fahren will, findet hier die Vorbereitung: Königsetappe Alpe d'Huez

Fazit

Die Tour de France 2026 hat einen Rekord eingestellt und ein Finale geliefert, das man sich merkt. Pogačars fünfter Gesamtsieg reiht ihn unter die vier Größten der Tourgeschichte ein. Evenepoel bestätigte sich als bester Verfolger, del Toro als kommende Kraft. Van der Poels Sieg am Montmartre – eine halbe Radlänge vor dem eigenen Sprinter - war das passende Schlussbild.

Test de lactate : la clé d’une meilleure performance à vélo de route

TdF Climb Calculator

km distance
m elevation
avg. grade
75 kg
8 kg
200 W

Sources & Références

Plus d'infos et questions fréquentes about Tour de France 2026: Alle Ergebnisse, Trikots und Wertungen im Überblick

Laissez-vous conseiller par des passionnés de vélo

Tadej Pogačar aus Slowenien gewann die Tour de France 2026 in 73:56:26 Stunden. Es war sein fünfter Gesamtsieg. Damit ist er gleichauf mit Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Induráin – mehr Toursiege hat niemand.

Remco Evenepoel aus Belgien wurde Zweiter mit 6:26 Minuten Rückstand. Dritter wurde Isaac del Toro aus Mexiko mit 9:42 Minuten Rückstand. Del Toro gewann zusätzlich die Nachwuchswertung.

Mathieu van der Poel gewann die 21. Etappe auf den Champs-Élysées – im Fotofinish mit einer halben Radlänge Vorsprung auf seinen Teamkollegen Jasper Philipsen. Dritter wurde Mads Pedersen. Der Kurs führte über sechs Runden auf den Champs-Élysées und drei Runden über die Anhöhe des Butte Montmartre.

Die Etappe sollte ursprünglich über 132,5 Kilometer in Thoiry starten. Weil Sicherheitskräfte wegen der Waldbrände ins Département Gironde verlegt wurden, wurde die Strecke um 43,8 Kilometer verkürzt.

Mads Pedersen aus Dänemark. Er ist der erste Däne, der die Punktewertung der Tour de France gewinnt. Pedersen gewann außerdem die 4. Etappe und wurde in Paris Dritter der Schlussetappe.

Richard Carapaz aus Ecuador. Er gewann zwei Etappen (18 und 20) und hatte die Bergwertung bereits vor der Schlussetappe sicher. Im Gesamtklassement wurde er Achter.

Fünf: die Etappen 3, 6, 10, 14 und 19.

Ernüchternd. Zum fünften Jahr in Folge gab es keinen deutschen Etappensieg, und kein deutscher Fahrer landete in den Top 50 der Gesamtwertung. Florian Lipowitz lag als Fünfter gut im Rennen, stürzte aber im Zeitfahren der 16. Etappe schwer und musste mit Schlüsselbeinbruch aufgeben. Nils Politt war zum dritten Mal in Serie Helfer des Gesamtsiegers, Max Kanter fuhr als bester deutscher Sprinter einen zweiten Platz heraus.

Der Butte Montmartre ist die Anhöhe im Norden von Paris, auf der die Basilika Sacré-Cœur steht. Seit 2025 wird sie in die Schlussetappe eingebaut. Der kurze, steile Anstieg sorgt dafür, dass die letzte Etappe kein reines Sprinterrennen mehr ist – Kletterer versuchen, die Sprinter abzuhängen, was 2026 fast gelang.

Ces articles pourraient aussi vous intéresser